Sie haben sich ein Leben lang bemüht, ökologisch nachhaltig und, so gut es eben geht, im Einklang mit Ihrer Umwelt zu leben?

Nun soll der letzte Fußabdruck, der hinterlassen wird, natürlich ebenfalls möglichst grün sein?

Dazu haben wir eine Bestattung zusammengestellt, die nicht nur bei den Hinterbliebenen, sondern auch bei der Umwelt einen guten Eindruck hinterlässt.
Der biologische Kreislauf dient dabei als Idealvorstellung von Nachhaltigkeit und stellt gleichzeitig den würdigsten Abschluss eines umwltfreundlichen und gut gelebten Lebens dar.

Aber wie geht das?

Wie so oft im Leben ist es nicht mit einer einzigen Maßnahme getan.
Deshalb drehen wir an den verschiedensten Stellschrauben, um gemeinsam mit Ihnen einen nachhaltigen Beitrag zur Umwelt zu leisten.


Die Bestattung
erfolgt wahlweise in einem Sarg aus Kiefer oder Eiche mit geölter oder gewachster Oberfläche. Die Griffe können dabei aus Holz oder Seil bestehen und auch die Innenausstattung ist vollständig biologisch abbaubar. Der Sarg wird lokal produziert - aus Holz aus regionalem und nachhaltigem Forstbetrieb.

Die Trauergäste
erhalten auf Wunsch Einladungen auf Naturpapier und können den ortsnahen Friedhof (falls möglich) zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.Alle größeren Friedhöfe und die meisten Ortsteilfriedhöfe verfügten über eine gute Infrastruktur. Oft sind fußläufig auch Gärtnereien, Floristen, Steinmetze und Gastronomoie  zu erreichen.

Der Blumenschmuck
ist jahreszeitlich orientiert wählbar und stammt möglichst aus heimischem Freilandanbau. Grundsätzlich ist es aus ökologischer Sicht immer am besten, sich beim Einkauf an den Jahreszeiten zu orientieren. Das Angebot aus dem heimischen Freilandanbau ist natürlich von Mai bis September am vielfältigsten. Neben dem Umweltschutz werden so zudem die regionalen Gärtner unterstützt und die Blumen sind obendrein noch frischer und günstiger.

Das Grabmal
aus Naturstein regionaler Steinbrüche sollte in handwerklicher Arbeit von ortsansässigen Steinmetzbetrieben hertestellt werden. Die Verwendung heimischer Steine unterstützt Nachhaltigkeit und fairen Handel. Eine geringere Farbauswahl und Vielfalt kann dabei leicht durch kunsthandwerkliche Arbeite kompensiert werden. Zur Verfügung stehen z.B. Sandstein, Diabas, Jura-Kalkstein, Säulenbasalt aus dem Westerwald, Balsalt und Basaltlawa aus der Eifel, Grauwacke aus dem Bergischen und Granit aus den Deutschen Mittelgebirgen.

Die Grabbepflanzung
sollte aus Gehölzen, Stauden und Gräsern der Region bestehen - mit einem möglichst kleinen Anteil an Wechselbepflanzung und damit geringem Gießaufwand. Die Auswahl an heimischen oder eingebürgerten, ökologisch wertvollen Stauden und Kräutern ist groß. Für eine dauerhafte, bodendeckende Bepflanzung und Grabeinfassung eignen sich immergrüne Arten hervorragend.


Neben der reinen Einsparung von CO²-Emmissionen - und dem damit verbundenen direkten Einfluss auf die Natur - gibt es einen sogar noch nachhaltigeren Effekt:Die Erhaltung grüner Inseln für Menschen, Pflanzen und Tiere - mitten in der Stadt!

In der Folge wird der Friedhof als Biotop mit seinem großen Baumbestand und seiner unwahrscheinlichen Artenvielfalt gestärkt - und bleibt dadurch ein wertvoller Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Dies bietet vor allem auch den bedrohten Arten einen Rückzugsraum. Brutvögel, Fledermäuse, Laufkäfer, holzbewohnende Käfer, Spinnen, Bienen und viele mher werden so besonders geschützt. 

Die ökologische Aufwertung der Friedhöfe erhöht deren Attraktivität, erhält damit wertvolles Kulturgut und stärkt das öffentliche Grün mit seinem kulturellen und historischen Stellenwert. Die damit verbundene positive Wirkung auf das Stadtklima führt zur Senkung der Temperatur bei Erhöhung der Luftfeuchtigkeit, Bindung von Staub und Produktion von Sauerstoff. Auf diese Weise wird nicht zuletzt auch für uns Menschen ein grünes Rückzugsgebiet geschaffen, in dem wir trotz aller Traurigkeit den Alltag vergessen, die Natur genießen, frische Luft tanken und gedanklich loslassen können. 

Unser Beitrag zur Umwelt - Durch die Grüne-Linie-Partnerschaft möchten wir dazu beitragen, diesen sensationellen und feinen biologischen Kreislauf mit seinen ausschließlich positiven Effekten für künftige Generationen von Menschen, aber auch für Tiere und Pflanzen zu bewahren. 

Gerne beraten wir Sie ausführlich zu diesem Thema. Im aktuellen Sterbefall oder auch in der Vorsorge können die o.g. Aspekte in die Auswahl von Art der Bestattung sowie die Produktauswahl beachtung finden. Wir haben eine Auswahl von regionalen Produkten für Sie in unseren Ausstellungsräumen. Ebenso haben wir auch mit Steinmetzbetrieben, Gärtnereien und Floristen aus der Region gesprochen, die die Idee ebenfalls mit ihren Angebot begleiten können.

Außerdem führen wir den Gedanken weiter in dem wir folgende Projekte unterstützen.
In unserem Büro schenken wir Getränke aus regionaler Herkunft sowie Fairtrade-Kaffee aus. 
Auch mit unseren Energieversorgern haben wir das Thema besprochen und entsprechende Bezüge umgestellt.

Das Bestattungshaus Mühlhöfer schützt regionalen Urwald

25 m² Buchenurwald binden in 50 Jahren 1.250 KG CO²

Linde am Schröterkreuz wurde ersetzt

Unkeler Firma übergibt Baum an Scheurener Bürgerverein

Eine neue Linde komplettiert nun wieder das Ensemble Schröterkreuz in Unkel-Scheuren. Am Tag des Baumes (25. April 2020) übergaben Joachim und Sascha Mühlhöfer die Linde an die Vorsitzenden des St.-Joseph-Bürgervereins Scheuren, Michael Braun und Alfons Mußhoff.

Der vorherige Baum war aufgrund der Dürre im vergangenen Jahr vertrocknet. Deshalb nahm der Bürgerverein hocherfreut das Angebot der Bestattermeister Mühlhöfer an, eine neue Linde zu stiften. Die Aktion ist für die Firma Mühlhöfer Teil ihrer Zertifizierung für Nachhaltige Bestattungen der „Grünen Linie“, in deren Rahmen sie auch ein Buchenurwaldprojekt der Waldakademie von Peter Wohlleben unterstützen und sich zu regionalem Einkauf verpflichten.

Das Ensemble Schröterkreuz mit Opfertisch und Raste steht in Unkel-Scheuren an der Ecke Am Schröter Kreuz und Scheurener Straße. Das Denkmal Schröterkreuz wurde im Jahre 2012 aufgrund des kreuzungsfreien Ausbaues der Bundesstraße 42 an den heutigen Standort versetzt. Anlass für die ursprüngliche Errichtung war 1636 ein Wagenunglück bei einem Weintransport bei dem es keinen Personenschaden gab. Aus Dankbarkeit errichteten die Weintransporteure, die als Schröter bezeichnet wurden, das Kreuz.